BMW i3
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BMW i3: Premiere am 18. März

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 06.03.2026

BMW hat den ersten Blick auf das zweite Modell der Neue Klasse gewährt. Ein kurzer Teaser in den sozialen Medien bestätigt: Die neue Elektro-Limousine BMW i3 feiert am 18. März ihr Debüt.

Der Neuling dürfte seine technische Basis mit dem Elektro-SUV BMW iX3 teilen. Trotzdem will die Limousine erkennbar auf eigenen Beinen stehen, und das beginnt beim Gesicht.

Bekannte Form, anderer Blick

Der erste offizielle Teaser zeigt, dass der BMW i3 mehrere optische Anleihen beim iX3 nimmt. Die Proportionen wirken ähnlich, auch die Lichtsignatur folgt derselben Logik. Vorn schlägt der i3 aber einen leicht anderen Kurs ein.

Besonders auffällig ist die Kontur der Niere. Ihre Form gibt dem i3 einen eigenständigeren Ausdruck und grenzt die Limousine optisch klar vom SUV-Bruder ab.

Ganz fremd wirkt diese Front trotzdem nicht. Das im Teaser gezeigte Design erinnert an Elemente des BMW i Vision Dee Concept von 2023. Damals tastete sich BMW an die künftige Designsprache heran. Einige dieser Ideen scheinen nun in einem Serienmodell zu landen.

Wie immer in der Autoindustrie versprach das Concept eine Portion Science-Fiction. Die Serie holt das Ganze zurück auf den Boden, ohne gleich brav zu werden.

Wahrscheinlich zuerst als i3 50 xDrive

Frühe Informationen deuten darauf hin, dass der BMW i3 zunächst als 50 xDrive startet. Wenn das stimmt, nutzt er denselben Antrieb wie der neue BMW iX3.

Im Raum steht ein elektrisches Dual-Motor-System mit bis zu 469 PS und 635 Nm. Damit wäre der i3 kein Mitläufer, sondern ein ernstzunehmender Kandidat im Premium-Segment der Elektro-Limousinen.

Günstigere Varianten sollen folgen, vermutlich mit den Kennungen 30 und 40. Parallel bereitet BMW bereits stärkere Ableger vor.

Ein M-Modell zeichnet sich ab

BMW hat zudem eine M-Version des i3 angedeutet. Erste Gerüchte sprechen von einem drastischen Setup mit vier Elektromotoren und rund 1000 PS.

Solche Zahlen klingen in der aktuellen Elektro-Performance-Welt nicht mehr völlig abwegig. Trotzdem versprechen sie eine Limousine mit klarer Ansage.

Elektrische Zukunft neben dem klassischen 3er

Die Ankunft des BMW i3 bedeutet nicht das Ende des klassischen BMW 3er. Im Gegenteil: Auch der konventionelle 3er wechselt dieses Jahr in eine neue Generation.

Er bleibt auf seiner bisherigen Plattform, und Verbrenner bleiben an Bord. Optisch soll er jedoch Elemente der Neue-Klasse-Designsprache übernehmen.

BMW hat offensichtlich nicht vor, die Modellpalette über Nacht komplett zu elektrifizieren. Stattdessen spielt man zwei Karten gleichzeitig: Elektroautos und klassische Antriebe. Im aktuellen Marktumfeld wirkt das weniger wie Zögern, sondern eher wie Pragmatismus.

Produktionsplan nimmt Form an

Anfang Februar bestätigte BMW, dass die Vorserienproduktion des i3 im Werk München gestartet ist. Laut frühen Berichten soll die Serienproduktion im selben Werk im Juli beginnen.

Wenn der Zeitplan hält, könnte die neue Elektro-Limousine im selben Monat bei den Händlern stehen.

Neuer Spieler im Premium-Markt der Elektro-Limousinen

Der BMW i3 trifft auf ein schnell wachsendes Segment. Hersteller versuchen überall, Leistung, Reichweite und eigenständiges Design unter einen Hut zu bringen.

Teilen sich iX3 und i3 tatsächlich die Architektur, kann BMW Entwicklungskosten auf mehrere Modelle verteilen. Das passt zur Richtung, die die Branche insgesamt einschlägt.

Gegen Rivalen wie Mercedes und Tesla wirkt BMWs Ansatz vorsichtig selbstbewusst. Die Marke hält den vertrauten 3er am Leben und baut daneben eine eigenständige Elektro-Identität auf. Ob diese Balance aufgeht, zeigt sich spätestens, wenn der i3 am 18. März endgültig ins Rampenlicht fährt.


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