BMW iX3 ist World Car of the Year 2026
Der BMW iX3 ist auf der New York Auto Show zum World Car of the Year 2026 gekürt worden. Am selben Abend gewann er auch den Titel World Electric Vehicle. Das Ergebnis ist ein starkes Signal für BMWs Elektrostrategie der Neuen Klasse, in einer Phase, in der Hersteller zugleich bei Softwareplattformen, Ladegeschwindigkeit und Energieeffizienz konkurrieren.
Für BMW markiert der Sieg einen klaren Wendepunkt. Zuletzt gewann die Marke den Haupttitel World Car of the Year 2006 mit dem 3er. Nun sorgt der iX3 für BMWs zweiten Gesamtsieg und erhöht die Gesamtzahl der Auszeichnungen in allen Kategorien der World Car Awards auf 11. Im Finale setzte sich der iX3 gegen den Hyundai Palisade und den Nissan Leaf durch.
Das Urteil der Jury beruhte auf mehr als nur Markenimage. Nach Angaben der World Car Awards gaben 98 Motorjournalisten aus 33 Ländern ihre Stimmen in geheimer Abstimmung ab, KPMG wertete das Ergebnis aus. Laut offizieller Punktetabelle kam der iX3 in der Hauptkategorie auf 834 Punkte. Der Nissan Leaf erreichte 772, der Hyundai Palisade 769. In der Kategorie Elektrofahrzeug sammelte der iX3 828 Punkte, vor dem Nissan Leaf mit 791 und dem Mercedes-Benz CLA mit 776.
Für BMW ist der iX3 das erste Modell der Neuen Klasse. Er bündelt die neue Formensprache der Marke, die Bedienoberfläche Panoramic iDrive, den Steuerrechner Heart of Joy und eine elektronische Architektur mit vier Hochleistungsrechnern. Nach BMW-Angaben bietet der iX3 bis zu 805 Kilometer Reichweite, eine Ladeleistung von bis zu 400 kW, 108,7 kWh nutzbare Batteriekapazität und einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden. Damit punktet das Modell genau in den Bereichen, die laut offizieller Wertungstabelle der Jury besonders hoch gewichtet wurden: Fahrdynamik, Leistung, Effizienz und Innovation.
Bei den World Car Awards 2026 ging der Titel als Luxury Car an den Lucid Gravity, die Auszeichnung als Performance Car an den Hyundai Ioniq 6 N, die Kategorie Urban Car an den Firefly. Den Designpreis gewann der Mazda 6e, auch als EZ-6 bekannt. Das Ergebnis deutet darauf hin, dass sich die Branche nicht mehr auf einen einzelnen dominierenden Sieger konzentriert, sondern sich entlang mehrerer starker technologischer Linien entwickelt. BMWs Sieg bleibt dennoch bedeutsam. Er legt nahe, dass die Marke aus München als erste eine Elektroplattform, eine neue Softwarearchitektur und eine kommerziell starke Erzählung zu einem überzeugenden Gesamtpaket verbunden hat.