Europas Automarkt legte im Februar wieder zu, angeführt von Elektroautos
Nach einem leichten Dämpfer im Januar ist der Automarkt der Europäischen Union im Februar wieder gewachsen. Die Neuzulassungen von Pkw erreichten 865.437 Einheiten, das waren 1,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Gesamtbild bleibt der Markt aber noch im Minus: In den ersten beiden Monaten des Jahres liegt er weiterhin 1,2 Prozent unter dem Niveau von 2025.
Den größten Beitrag leisteten batterieelektrische Autos. Ihre Verkäufe stiegen im Februar um 20,6 Prozent, womit ihr Anteil am EU-Markt für neue Pkw auf 18,8 Prozent kletterte. Auch Hybride und Plug-in-Hybride legten weiter zu, während Benziner und Dieselmodelle weiter an den Rand gedrängt wurden. Zusammen kamen beide Antriebsarten im Februar nur noch auf 30,6 Prozent der gesamten Verkäufe.
In den größten Märkten des Staatenbunds zeigte sich allerdings kein einheitliches Bild. Die Neuzulassungen stiegen in Deutschland um 3,8 Prozent, in Italien um 14 Prozent und in Spanien um 7,5 Prozent. Frankreich entwickelte sich in die entgegengesetzte Richtung: Dort brachen die Zulassungen um 14,7 Prozent ein. Das unterstreicht, dass sich Europas Automarkt derzeit nicht in einem gemeinsamen Takt bewegt. Jedes große Land folgt weiter seiner eigenen Entwicklung.
Insgesamt wirkte der europäische Automarkt im Februar robuster als noch im Auftaktmonat des Jahres. Die zentrale Erkenntnis bleibt jedoch dieselbe: Elektrifizierte Modelle gewinnen weiter Marktanteile, während klassische Verbrenner Schritt für Schritt in den Hintergrund rücken.