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Ivedas benzinbetriebene Drohne fliegt mehr als 150 Minuten und trägt bis zu 8,6 kg

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 27.08.2026

Das US-Technologieunternehmen Iveda hat die Familie unbemannter Hubschrauber IvedaAir vorgestellt, angeführt vom benzinbetriebenen GX10-F100. Das Fluggerät verspricht mehr als 150 Minuten Flugzeit bei einer Nutzlast von 5,4 kg, eine maximale Nutzlast von 8,6 kg und eine Höchstgeschwindigkeit von rund 109 km/h. Im Vergleich zu elektrischen Multikoptern ist es klar auf längere Missionen mit schwereren Lasten ausgerichtet.

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Ein Hubschrauberkonzept ersetzt Batterien durch Flüssigkraftstoff

Im Mittelpunkt der IvedaAir-Reihe steht der GX10-F100, der einen Benzinmotor und ein Hubschrauber-ähnliches Layout mit einem einzelnen Hauptrotor statt der herkömmlichen Multikopter-Konfiguration nutzt.

Laut Ivedas neuesten technischen Daten kann der GX10-F100 mit einer Nutzlast von 12 lb beziehungsweise rund 5,4 kg mindestens 150 Minuten in der Luft bleiben. Die maximale Nutzlast beträgt 19 lb beziehungsweise rund 8,6 kg, wobei Iveda separat darauf hinweist, dass schwerere externe Lasten die Flugzeit verkürzen. Das Unternehmen gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 68 mph an, entsprechend etwa 109 km/h.

Iveda vergleicht den GX10-F100 zudem mit seinem elektrischen EX10-E. Der elektrische Hubschrauber bietet mehr als 75 Minuten Flugzeit und kann bis zu 5,4 kg tragen, während das kommerzielle Vierrotor-Modell der Reihe rund 30 Minuten fliegt.

Für Langzeitmissionen bietet Flüssigkraftstoff einen klaren Vorteil bei der Energiedichte. Dem stehen im Vergleich zu einem elektrischen Antrieb eine höhere mechanische Komplexität, Vibrationen, Lärm und Wartungsaufwand gegenüber.

Autonomie nimmt den Menschen nicht aus dem Regelkreis

Der GX10-F100 kombiniert autonome und teilautonome Flugsteuerung mit IvedaAI-Analytik. Das System unterstützt wegpunktbasierte Missionen, stabilisiertes Schweben, verschlüsselte Live-Videoübertragung sowie KI-basierte Objekt- und Anomalieerkennung. Die Konnektivität kann über 4G-, 5G- und LTE-Netze bereitgestellt werden.

Die Steuerungsoberfläche von Iveda kann außerdem mehrere Fluggeräte gleichzeitig verwalten, Routen planen, Live-Videos streamen und automatisierte Rückkehr- und Landefunktionen unterstützen. Das Standard-Kamerapaket umfasst einen dreiachsigen Gimbal, Videos mit 2592 x 1944 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde und 10-fachen Zoom.

Iveda sieht potenzielle Anwendungen in Suche und Rettung, maritimer Überwachung, der Inspektion kritischer Infrastruktur, Strafverfolgung, Notfalleinsätzen und Logistik.

Es handelt sich daher nicht um eine gewöhnliche Kameradrohne. Die längere Ausdauer, höhere Nutzlastkapazität und die Hubschrauber-ähnliche Aerodynamik rücken den GX10-F100 eher in die Kategorie professioneller unbemannter Nutzfluggeräte.

In den USA zielt Iveda auf die öffentliche Beschaffung

Iveda hebt in seinen Unterlagen die Konformität mit NDAA und TAA hervor und bietet in bestimmten Konfigurationen Kommunikationslösungen mit höherer Sicherheit an. US-Regierungsbehörden können IvedaAir-Systeme über GlobalMed im Beschaffungskanal der Defense Logistics Agency erwerben.

Dieser kommerzielle Fokus trägt auch zur Erklärung des Fluggerätedesigns bei. Bei einer kleinen kommerziellen Drohne kann der Erfolg weitgehend von Preis, Bedienfreundlichkeit und Kamerqualität abhängen. Bei Missionen für Notfalleinsätze, Sicherheit und Infrastruktur werden Ausdauer, Nutzlastkapazität, sichere Kommunikation und Systemzuverlässigkeit weitaus wichtiger.

In Europa fügt die Regulierung eine weitere Ebene hinzu. Die Größe des GX10-F100, seine autonomen Funktionen und der mögliche Einsatz außerhalb der direkten Sichtlinie des Bedieners bedeuten, dass der praktische Einsatz von der jeweiligen Operation, ihrer Risikobewertung und den Anforderungen der europäischen Drohnenvorschriften abhängt. Technische Fähigkeiten allein begründen keine Genehmigung für autonome Langstreckenflüge.

Iveda verfolgt bereits Ambitionen in Europa. Das Unternehmen eröffnete am 10. Februar sein erstes europäisches Betriebszentrum in Madrid und verknüpft seine Expansion mit Projekten für öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur.

Das stärkste Verkaufsargument des GX10-F100 ist somit nicht einfach „150 Minuten in der Luft“. Wichtiger ist seine Fähigkeit, lange Ausdauer, eine in Kilogramm gemessene Nutzlast und automatisierte Überwachung in einer einzigen Arbeitsplattform zu vereinen. Das unterscheidet ihn von herkömmlichen elektrischen Multikoptern, deren Ausdauer typischerweise in Zehnerminuten-Schritten gemessen wird.

Ein Hubschrauberkonzept ersetzt Batterien durch Flüssigkraftstoff

Im Mittelpunkt der IvedaAir-Reihe steht der GX10-F100, der einen Benzinmotor und ein Hubschrauber-ähnliches Layout mit einem einzelnen Hauptrotor statt der herkömmlichen Multikopter-Konfiguration nutzt.

Laut Ivedas neuesten technischen Daten kann der GX10-F100 mit einer Nutzlast von 12 lb beziehungsweise rund 5,4 kg mindestens 150 Minuten in der Luft bleiben. Die maximale Nutzlast beträgt 19 lb beziehungsweise rund 8,6 kg, wobei Iveda separat darauf hinweist, dass schwerere externe Lasten die Flugzeit verkürzen. Das Unternehmen gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 68 mph an, entsprechend etwa 109 km/h.

Iveda vergleicht den GX10-F100 zudem mit seinem elektrischen EX10-E. Der elektrische Hubschrauber bietet mehr als 75 Minuten Flugzeit und kann bis zu 5,4 kg tragen, während das kommerzielle Vierrotor-Modell der Reihe rund 30 Minuten fliegt.

Für Langzeitmissionen bietet Flüssigkraftstoff einen klaren Vorteil bei der Energiedichte. Dem stehen im Vergleich zu einem elektrischen Antrieb eine höhere mechanische Komplexität, Vibrationen, Lärm und Wartungsaufwand gegenüber.

Autonomie nimmt den Menschen nicht aus dem Regelkreis

Der GX10-F100 kombiniert autonome und teilautonome Flugsteuerung mit IvedaAI-Analytik. Das System unterstützt wegpunktbasierte Missionen, stabilisiertes Schweben, verschlüsselte Live-Videoübertragung sowie KI-basierte Objekt- und Anomalieerkennung. Die Konnektivität kann über 4G-, 5G- und LTE-Netze bereitgestellt werden.

Die Steuerungsoberfläche von Iveda kann außerdem mehrere Fluggeräte gleichzeitig verwalten, Routen planen, Live-Videos streamen und automatisierte Rückkehr- und Landefunktionen unterstützen. Das Standard-Kamerapaket umfasst einen dreiachsigen Gimbal, Videos mit 2592 x 1944 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde und 10-fachen Zoom.

Iveda sieht potenzielle Anwendungen in Suche und Rettung, maritimer Überwachung, der Inspektion kritischer Infrastruktur, Strafverfolgung, Notfalleinsätzen und Logistik.

Es handelt sich daher nicht um eine gewöhnliche Kameradrohne. Die längere Ausdauer, höhere Nutzlastkapazität und die Hubschrauber-ähnliche Aerodynamik rücken den GX10-F100 eher in die Kategorie professioneller unbemannter Nutzfluggeräte.

In den USA zielt Iveda auf die öffentliche Beschaffung

Iveda hebt in seinen Unterlagen die Konformität mit NDAA und TAA hervor und bietet in bestimmten Konfigurationen Kommunikationslösungen mit höherer Sicherheit an. US-Regierungsbehörden können IvedaAir-Systeme über GlobalMed im Beschaffungskanal der Defense Logistics Agency erwerben.

Dieser kommerzielle Fokus trägt auch zur Erklärung des Fluggerätedesigns bei. Bei einer kleinen kommerziellen Drohne kann der Erfolg weitgehend von Preis, Bedienfreundlichkeit und Kamerqualität abhängen. Bei Missionen für Notfalleinsätze, Sicherheit und Infrastruktur werden Ausdauer, Nutzlastkapazität, sichere Kommunikation und Systemzuverlässigkeit weitaus wichtiger.

In Europa fügt die Regulierung eine weitere Ebene hinzu. Die Größe des GX10-F100, seine autonomen Funktionen und der mögliche Einsatz außerhalb der direkten Sichtlinie des Bedieners bedeuten, dass der praktische Einsatz von der jeweiligen Operation, ihrer Risikobewertung und den Anforderungen der europäischen Drohnenvorschriften abhängt. Technische Fähigkeiten allein begründen keine Genehmigung für autonome Langstreckenflüge.

Iveda verfolgt bereits Ambitionen in Europa. Das Unternehmen eröffnete am 10. Februar sein erstes europäisches Betriebszentrum in Madrid und verknüpft seine Expansion mit Projekten für öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur.

Das stärkste Verkaufsargument des GX10-F100 ist somit nicht einfach „150 Minuten in der Luft“. Wichtiger ist seine Fähigkeit, lange Ausdauer, eine in Kilogramm gemessene Nutzlast und automatisierte Überwachung in einer einzigen Arbeitsplattform zu vereinen. Das unterscheidet ihn von herkömmlichen elektrischen Multikoptern, deren Ausdauer typischerweise in Zehnerminuten-Schritten gemessen wird.