140 Jahre Mercedes-Benz: Jubiläum mit neuen Modellen
Mercedes-Benz startet ins Jahr 2026 und feiert damit 140 Jahre seit der Erfindung des Automobils. Das Jubiläumsjahr stellt Historie, technologischen Fortschritt und eines der ambitioniertesten Produktprogramme der jüngeren Unternehmensgeschichte gleichwertig in den Mittelpunkt. Laut Hersteller ist das Ziel klar: Die lange Erfahrung soll mit Innovationen verbunden werden, die konsequent in die Zukunft weisen.
Die Geschichte begann am 29. Januar 1886, als Carl Benz das Automobil patentieren ließ. Kurz darauf präsentierte Gottlieb Daimler seine eigene motorisierte Kutsche. Seither ist Mercedes-Benz untrennbar mit der stetigen Weiterentwicklung des Autos verbunden – vom frühen Verbrennungsmotor bis hin zu heutigen Elektroantrieben und autonomen Systemen.
Das Jubiläumsjahr wurde am 29. Januar 2026 mit der Weltpremiere der überarbeiteten S-Klasse eröffnet. In den folgenden zwei Jahren plant Mercedes-Benz, weltweit mehr als 40 neue Modelle in allen wichtigen Segmenten einzuführen. Jedes einzelne Modell durchläuft vor der Serienfertigung umfangreiche Tests und Qualitätskontrollen, was den Anspruch der Marke auf Langlebigkeit ebenso wie auf Innovation unterstreicht.
Kaum ein Hersteller kann auf eine ähnlich lange Liste an Meilensteinen verweisen. Mercedes-Benz prägte das moderne Automobil mit Innovationen wie der Sicherheitszelle, der Einführung von ABS und ESP sowie anhaltenden Erfolgen in der Formel 1. In den letzten Jahren rückten Elektromobilität und automatisiertes Fahren immer stärker in den Fokus, unterstützt durch Langstreckenerprobungen und groß angelegte Testprogramme.
Das Unternehmen ist überzeugt, dass das gesammelte Wissen sein größtes Kapital bleibt. Es ermöglicht Mercedes-Benz, Tradition mit modernster Technik zu verbinden und eine Vision individueller Mobilität zu gestalten, die die Vergangenheit respektiert, sich aber nicht von ihr einschränken lässt. Zum Start der Jubiläumsfeierlichkeiten gibt man sich in Stuttgart betont sachlich statt nostalgisch. Erfahrung zählt weiterhin – aber nur, wenn sie den Fortschritt vorantreibt.