Tesla verschiebt Roadster-Premiere erneut, neuer Termin ist Ende April
Der Tesla Roadster verzögert sich erneut. Elon Musk schrieb auf X, die öffentliche Enthüllung des neuen Roadster werde nun sehr wahrscheinlich Ende April 2026 stattfinden, obwohl er zuvor den 1. April als Termin genannt hatte. Damit dehnt sich der Zeitplan weiter aus, nachdem Tesla den Prototyp der zweiten Roadster-Generation bereits 2017 erstmals gezeigt hatte.
Der ursprüngliche Plan gerät erneut ins Stocken
Nach dem ursprünglichen Plan sollte der Roadster 2020 in Produktion gehen. Stattdessen verschob sich die Frist immer weiter. Auch jetzt hat Tesla keinen neuen Produktionszeitplan veröffentlicht. Das Unternehmen sprach lediglich über eine mögliche Verlegung der nächsten Enthüllung auf Ende April. Anders gesagt: Wann das Modell tatsächlich auf den Markt kommt, bleibt so vage wie eh und je.
Tesla hält weiter an den Schlagzeilenwerten fest
Auf der offiziellen Roadster-Seite verspricht Tesla weiterhin 0 bis 96 km/h in 1,9 Sekunden, eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 402 km/h und eine Reichweite von rund 998 Kilometern. Die Website zeigt zudem, dass Reservierungen weiterhin möglich sind. So bleibt der Traum am Leben, auch wenn der Kalender immer wieder außer Reichweite rückt.
Die Rolle des Roadster in Teslas aktuellen Plänen wirkt zunehmend unklar
Die jüngste Verzögerung fällt in eine Phase, in der Tesla deutlich häufiger über Robotaxis, den Semi und den Optimus-Roboter spricht. Für das Markenbild bleibt der Roadster wichtig, doch er wirkt nicht mehr so zentral für Teslas kurzfristige Strategie wie früher. Genau das macht jede neue Verschiebung bedeutsamer als eine bloße Änderung des Präsentationstermins.
Der Tesla Roadster sollte einst zeigen, wie weit ein elektrischer Sportwagen gehen kann. Heute sagt er eher etwas über Teslas dehnbare Zeitpläne aus als über einen technologischen Durchbruch.