Verfolgungsjagd in Vilnius endet mit Crashs und Festnahmen
Die Verkehrspolizei in Vilnius hatte einen turbulenten Morgen: Ein Volvo wurde mit 128 km/h in einer 70er-Zone geblitzt. Trotz Sirenen und Blaulicht gab der Fahrer Gas und versuchte zu entkommen – anstatt anzuhalten.
Die Verfolgungsjagd durch den Stadtverkehr fand ein abruptes Ende. Der Fahrer verlor die Kontrolle, der Volvo schoss von der Straße und krachte in zwei am Straßenrand geparkte Autos, einen Škoda und einen Citroën.
Nach dem Aufprall wurde schnell klar, warum der Fahrer fliehen wollte. Der 24-Jährige am Steuer war stark alkoholisiert – 1,55 Promille zeigte der Test – und besaß keinen gültigen Führerschein. Auch die Überprüfung der beiden Mitfahrer brachte eine Überraschung: Einer von ihnen wurde per Haftbefehl gesucht und direkt vor Ort festgenommen.
Was als Routinekontrolle wegen überhöhter Geschwindigkeit begann, entwickelte sich so zu einer Kette von Straftaten, die mehrere Fahrzeuge beschädigte und gleich mehrere Personen in Polizeigewahrsam brachte.