Acura ARX-01a
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Honda startet Werksprogramm zur Restaurierung und zum Verkauf historischer Rennwagen

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 13.08.2026

Die Honda Racing Corporation USA startet das HRC Heritage Racing Program. Es bietet Kunden die Möglichkeit, historische Rennwagen von Honda und Acura zu kaufen und im Werk restaurieren zu lassen. HRC bietet zudem Motorrevisionen, technische Beratung und Unterstützung an der Rennstrecke an.

Als erstes Fahrzeug steht ein Acura ARX-01a aus dem Jahr 2007 zum Verkauf. Der Prototyp von Andretti Green Racing gewann bei seinem Debüt beim 12-Stunden-Rennen von Sebring die LMP2-Klasse. Bryan Herta, Tony Kanaan und Dario Franchitti teilten sich das Cockpit.

Der ARX-01a wird mit der Option auf eine vollständige Werksrestaurierung im Rahmen des Heritage Racing Program von HRC angeboten.

Das Fahrzeug basierte ursprünglich auf dem Courage-LC75-Chassis, doch Honda Performance Development und Wirth Research überarbeiteten die Konstruktion so umfassend, dass sie als Acura ARX-01a homologiert wurde. Sein 3,4-Liter-V8-Saugmotor leistet rund 358 kW beziehungsweise 480 bhp und dreht bis 10.500 U/min. Die Kraft gelangt über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die Hinterräder.

HRC versetzt die Fahrzeuge in rennfertigen Zustand

Für jede Restaurierung zerlegt HRC das Fahrzeug vollständig und baut es anhand der ursprünglichen Homologationsunterlagen, Ingenieursnotizen, Fotos und technischen Archive neu auf. Die Motoren werden am US-Hauptsitz von HRC in Santa Clarita, Kalifornien, revidiert.

Wo nötig, modernisiert HRC die Elektronik und verwendet aktuelle Materialien, um die Sicherheit zu verbessern. Nach Abschluss der Arbeiten wird jedes Fahrzeug auf der Rennstrecke getestet. Darüber hinaus kann HRC Eigentümer, die an historischen Rennen teilnehmen, weiterhin technisch und an der Rennstrecke unterstützen.

„Klassische Rennwagen sterben nie, ihr Mythos und ihre Aura wachsen nur“, sagte David Salters, Präsident von HRC US.

Ziel ist es also nicht, lediglich Museumsstücke zu schaffen. HRC will diese Fahrzeuge so weit wie möglich in ihre ursprüngliche Spezifikation zurückversetzen und sie zugleich wieder auf der Rennstrecke nutzbar machen.

Weitere historische Rennwagen werden ebenfalls angeboten

Zum Programm gehört auch ein Acura ARX-02a Patrón von 2009. Sein 4,0-Liter-V8-Saugmotor leistet rund 462 kW beziehungsweise 620 bhp. Der ARX-02a verhalf Acura 2009 zum Herstellertitel in der LMP1-Klasse der American Le Mans Series, während die Patrón-Highcroft-Racing-Piloten David Brabham und Scott Sharp die Fahrermeisterschaft gewannen.

Ebenfalls zum Verkauf steht ein restaurierter Acura NSX GT3 von 2017 mit der Chassisnummer 005. HRC bezeichnet ihn als das erfolgreichste NSX-GT3-Chassis aller Zeiten. Das gesamte NSX-GT3-Programm erzielte zwischen 2017 und 2023 in den Rennserien von IMSA und SRO 38 Klassensiege sowie mehrere Hersteller-, Fahrer- und Teamtitel.

HRC hat außerdem eine Reihe weiterer bedeutender Rennfahrzeuge von Honda und Acura restauriert oder arbeitet derzeit an deren Restaurierung. Das Heritage Racing Program konzentriert sich zunächst vor allem auf historische Langstreckenrennwagen. HRC plant jedoch, es künftig um weitere IndyCar-Fahrzeuge mit Honda-Antrieb zu erweitern.

Formel-1-Fahrzeuge gehören nicht zu den derzeit für den Verkauf über das Programm angekündigten Fahrzeugen. HRC zeigt während der Monterey Car Week zwar historische Formel-1-Rennwagen von Honda, doch das bedeutet nicht, dass diese Fahrzeuge über das Heritage Racing Program angeboten werden.


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