Kia EV2
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Kia EV2: Kompakter Stromer für die urbane Bühne

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 12.01.2026

Der südkoreanische Hersteller Kia erweitert sein Elektro-SUV-Portfolio um den neuen EV2. Mit vier Metern Länge zielt das B-Segment-Modell als neues Einstiegsfahrzeug der Marke auf europäische Stadtbewohner ab, die Wert auf kompakte Maße legen. Während Kias Marketing von einem "Quantensprung in Sachen Erschwinglichkeit" spricht, handelt es sich in Wahrheit um eine logische Ergänzung der wachsenden EV-Palette – für alle, denen EV6 oder EV9 schlicht zu groß geraten sind.

Optisch folgt der EV2 dem kantigen Designtrend, der derzeit bei japanischen und koreanischen Herstellern angesagt ist. Vertikale Leuchten und markante Radläufe sollen dem Kleinwagenformat mehr Präsenz verleihen, als es die Maße vermuten lassen. Im Innenraum setzt Kia auf das sogenannte "Picknickkorb"-Konzept – was im Klartext bedeutet: viel Stoff, viele Bildschirme. Das Armaturenbrett beherbergt gleich drei Displays, darunter ein eigenes Panel für die Klimasteuerung. Offensichtlich sind physische Tasten inzwischen ein Luxus, den sich Einstiegsmodelle nicht mehr leisten dürfen.

Beim Platzangebot verspricht Kia Flexibilität: Die Rückbank lässt sich verschieben, sodass das Kofferraumvolumen auf bis zu 403 Liter anwächst – vorausgesetzt, die Fondpassagiere verzichten auf Beinfreiheit.

Technisch stehen zwei Batterievarianten zur Wahl: eine preisgünstige 42,2-kWh-Version und ein stärkerer 61-kWh-Akku. Während die kleinere Batterie laut Datenblatt bis zu 317 Kilometer Reichweite bieten soll, sind es beim größeren Energiespeicher theoretisch 448 Kilometer – reale Werte werden erst nach offiziellen Tests feststehen. Bemerkenswert: Neben DC-Schnellladen unterstützt der EV2 auch bis zu 22 kW AC-Laden, was angesichts der europäischen Ladeinfrastruktur ein echter Pluspunkt ist. Produziert wird im Werk Žilina in zwei Etappen: Das günstigere Basismodell startet bereits im Februar, während Käufer der größeren Batterie und der sportlicheren GT-Line sich bis zum Sommer gedulden müssen.


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