Richard Hammond tritt in Monte Carlo gegen Oliver Solberg an, und die Realität holt ihn schnell ein
Autor auto.pub |
Veröffentlicht am:
17.03.2026
Richard Hammond tat wieder einmal das, was Fernsehzuschauer insgeheim von ihm erwarten: ans Steuer steigen, eine Herausforderung annehmen, die einen Tick zu ambitioniert klingt, und erleben, wie hart die echte Elite zurückschlägt. Der frühere Moderator von Top Gear und The Grand Tour trat auf einer Wertungsprüfung der Rallye Monte Carlo gegen WRC-Pilot Oliver Solberg an. Im selben Toyota-Rennwagen fuhr Hammond 5:45 Minuten, Solberg 4:15. Der Abstand sprach für sich: Zwischen einem bekannten Auto-Moderator und einem echten Rallyefahrer liegt ein großer Unterschied.
Für einen normalen Fahrer klingt Hammonds Zeit kaum langsam. Eine Wertungsprüfung der Rallye Monte Carlo ist keine Straße, auf der man Fehler zwischen zwei Schlucken Kaffee gelassen ausbügelt. Doch Solbergs Lauf in 4:15 Minuten machte einmal mehr deutlich, wie gnadenlos der Abstand zwischen einem begeisterten Auto-Fan und einem Fahrer ist, der auf dem höchsten Niveau der Rallye-Welt unterwegs ist. Talent spielt natürlich eine Rolle. Ebenso Mut. Und dann ist da noch das, was Profis offenbar mitbringen und das Unmögliche ganz selbstverständlich aussehen lässt.