Toyota zeigt das neue SUV-Interieur: Mehr Platz, weniger Show
Toyota hat das Interieur seines neuen dreireihigen SUV vorgestellt, der den Highlander ablösen wird. Wer eine Revolution erwartet, wird enttäuscht. Wer Wert auf Logik, Raum und nüchterne Vernunft legt, findet keinen Grund zur Klage.
Das neue Modell richtet sich klar an große Familien und Märkte, in denen eine dritte Sitzreihe keine Alibifunktion hat, sondern im Alltag gebraucht wird. Ein Blick ins Innere genügt: Die Designer haben sich nicht mit gewagten Statements überboten. Im Mittelpunkt standen die Menschen, die tatsächlich Zeit im Auto verbringen.
Im Vergleich zum bisherigen Highlander wirkt der Innenraum spürbar großzügiger. Sowohl die zweite als auch die dritte Reihe bieten mehr Beinfreiheit, die Sitze sind eher wie ein Sofa geformt als wie ein Kompromiss aus der Flugzeugkabine. Die dritte Reihe ist nicht länger ein Notbehelf für Kinder. Auch kurze Fahrten mit Erwachsenen erscheinen nun realistisch.
Selbst bei aufgestellten Sitzen bleibt der Kofferraum nutzbar. Das sagt viel darüber aus, für wen dieses Auto gebaut wurde.
Ein großer zentraler Bildschirm dominiert das Armaturenbrett, doch Toyota hat nicht alle physischen Tasten verbannt. Klimabedienung und wichtige Funktionen laufen weiterhin über echte Schalter, genau dort, wo die Hand sie erwartet.
Bei den Materialien setzt Toyota auf weiche Oberflächen und zurückhaltenden Komfort. Premium schreit hier nichts, aber Langlebigkeit und Sorgfalt sind spürbar – Eigenschaften, die viele Käufer mehr schätzen.
Auch wenn Name und Maße sich ändern, bleibt die DNA des Highlander im Innenraum unverkennbar. Alles sitzt dort, wo man es erwartet, nichts verlangt nach Umlernen.
Damit grenzt sich Toyota von vielen Konkurrenten ab, die jede neue Generation als Neuanfang begreifen. Hier setzt man auf Kontinuität und entwickelt Bewährtes weiter, statt alles einzureißen.