XPENG P7+
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XPENG P7+: Chinas Tech-Offensive für Europa

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 13.01.2026

Auf dem Autosalon in Brüssel feierte der XPENG P7+ seine Premiere – ein smarter Fastback, mit dem der ambitionierte chinesische Technologiekonzern die Europäer davon überzeugen will, dass die Zukunft der künstlichen Intelligenz gehört und nicht dem klassischen Autobau. XPENG-Chef He Xiaopeng sparte bei der Präsentation nicht mit großen Worten und versprach eine neue Ära, in der das Auto nicht mehr nur Fortbewegungsmittel, sondern ein rollender Computer ist. Im Zentrum des P7+ arbeitet der hauseigene Turing-Chip, der 750 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde schafft – eine Leistung, die theoretisch die meisten aktuellen Konkurrenten alt aussehen lässt.

Dieses Auto entstand aus der Überzeugung, dass Autofahren so mühelos wie möglich sein sollte. Dank KI kann der P7+ nahtlos die Spur wechseln, sich scheinbar mühelos selbst einparken und bietet Assistenzsysteme, die sich per Over-the-Air-Update weiterentwickeln. Um den technologischen Vorsprung zu untermauern, hat XPENG das ultraschnelle 5C-Laden eingeführt: In nur zwölf Minuten soll der Akku von zehn auf achtzig Prozent geladen sein – kaum genug Zeit für einen schnellen Kaffee an der Raststätte.

Trotz aller Technik spricht XPENG auch die europäischen Ansprüche an Platz und Luxus an. Der P7+ verbindet die Eleganz einer Limousine mit dem Raumangebot eines Vans, im Innenraum dominieren Nappaledersitze und riesige Bildschirme. Für Komfort sorgt ein ausgeklügeltes Fahrwerk, das von Brüsseler Kopfsteinpflaster bis zur deutschen Autobahn Stabilität bieten soll. Ein hochfester Stahlrahmen soll zudem ein Sicherheitsgefühl vermitteln, das man chinesischen Autos bislang nicht immer zugetraut hat.

Wirklich bemerkenswert ist aber, dass XPENG nicht mehr nur importiert, sondern die Produktion teilweise nach Europa verlagert. Die Pilotserie des P7+ läuft im Magna-Steyr-Werk in Österreich vom Band – ein strategischer Schwenk hin zur lokalen Fertigung. Nach einer Verdopplung der weltweiten Verkäufe im Jahr 2025 erwartet die Marke für 2026 noch mehr und setzt darauf, dass europäische Käufer bereit sind, ihre gewohnten deutschen Marken gegen chinesische KI einzutauschen. Die ersten Fahrzeuge sollen bereits im zweiten Quartal dieses Jahres auf europäischen Straßen rollen, doch Preise und finale Spezifikationen bleiben vorerst ein gut gehütetes Geheimnis.


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