Rezvani Beast X
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Rezvani Beast X leistet 1.163 kW und ist auf nur fünf Fahrzeuge limitiert

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 10.08.2026

Der US-amerikanische Kleinserienhersteller Rezvani hat den Beast X vorgestellt, sein bislang leistungsstärkstes Performance-Fahrzeug. Sein eigens entwickelter 6,2-Liter-V8-Biturbo leistet 1.560 hp, entsprechend 1.163 kW, und entwickelt 1.280 lb-ft beziehungsweise 1.735 Nm. Das Fahrzeug verfügt über Allradantrieb, und Rezvani gibt für die Beschleunigung von 0–60 mph (0–97 km/h) 1,9 Sekunden an. Die Produktion ist auf nur fünf Exemplare limitiert. citeturn975757view0

Der Beast X treibt das Konzept des aktuellen Beast deutlich weiter ins Extreme. In den detaillierten technischen Daten des regulären Beast nennt Rezvani bis zu 1.000 hp, also rund 746 kW, während der Beast X auf 1.560 hp kommt.

Der Antriebsstrang umfasst ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe sowie einen laut Rezvani intelligenten Permanentallradantrieb. Bei diesem Leistungsniveau ist Traktion entscheidend, um die nominelle Leistung tatsächlich in Beschleunigung umzusetzen. citeturn975757view0

1.163 kW und 1.735 Nm

Das Herzstück des Beast X ist ein eigens entwickelter 6,2-Liter-V8-Biturbo mit 1.560 hp und 1.280 lb-ft Drehmoment – das entspricht etwa 1.163 kW und 1.735 Nm. Laut Rezvani beschleunigt das Fahrzeug in 1,9 Sekunden von 0–60 mph. citeturn975757view0

Zum Vergleich: Die Chevrolet Corvette ZR1X kombiniert einen 5,5-Liter-V8-Biturbo mit 1.064 hp und einen 186 hp starken Elektromotor an der Vorderachse zu einer Systemleistung von 1.250 hp beziehungsweise rund 932 kW. Chevrolet hat auf einer präparierten Strecke eine Zeit von 1,68 Sekunden für 0–60 mph gemessen. Auf nicht präpariertem Untergrund erzielte eine mit dem ZTK Performance Package ausgestattete ZR1X 1,89 Sekunden. citeturn975757view2turn975757view3

Der Beast X bietet somit eine erheblich höhere nominelle Leistung, doch Rezvani hat weder sein Gewicht noch unabhängig ermittelte Fahrleistungsdaten veröffentlicht. Direkte Vergleiche allein anhand der Beschleunigung sind daher schwierig.

Karbonkarosserie und Magnesiumräder

Der Beast X besitzt eine Karbonkarosserie und ist 4.818 mm lang, 2.177 mm breit und 1.234 mm hoch. Der Radstand beträgt etwa 2.723 mm. citeturn975757view0

Vorn steht er auf 20 x 10 Zoll großen Magnesiumrädern, hinten auf Rädern im Format 21 x 13 Zoll. Die Reifen messen vorn 275/30 ZR20 und hinten 345/25 ZR21. citeturn975757view0

Laut Rezvani reduzieren die Magnesiumräder die ungefederten Massen um 7 lb beziehungsweise rund 3,2 kg pro Rad. Geringere ungefederte Massen können der Radaufhängung helfen, die Radbewegungen effektiver zu kontrollieren, und sich positiv auf Lenkansprache, Bremsverhalten und das gesamte Fahrverhalten auswirken. Der Beast X verfügt über ein adaptives Hochleistungsfahrwerk mit Doppelquerlenkern. citeturn975757view0

Leistung allein definiert keinen Hypersportwagen

Rezvani bezeichnet den Beast X als amerikanischen Hypersportwagen, doch mehrere wichtige Angaben fehlen weiterhin. Auf der Spezifikationsseite des Beast X nennt das Unternehmen weder ein offizielles Fahrzeuggewicht noch Höchstgeschwindigkeit, Viertelmeilenzeit oder Bremswerte. citeturn975757view0

Das erschwert einen direkten Vergleich mit der Corvette ZR1X. Chevrolet hat für die ZR1X bereits verifizierte Viertelmeilenwerte veröffentlicht, darunter einen Lauf in 8,675 Sekunden mit 159,57 mph auf einer präparierten Strecke. Rezvani stützt sich beim Beast X derzeit dagegen hauptsächlich auf eigene technische Daten und die eigene Beschleunigungsangabe. citeturn975757view2

Dennoch verleihen 1.163 kW dem Beast X ein außergewöhnliches Fahrleistungspotenzial. Die entscheidendere Frage ist, wie effektiv Reifen, Allradantrieb, Aerodynamik und Fahrwerk diese Leistung unter realen Bedingungen und auf einer Rennstrecke auf die Straße bringen können.

Nur fünf Exemplare werden gebaut

Rezvani wird weltweit nur fünf Beast X bauen. Für die limitierten Produktionsplätze nimmt das Unternehmen derzeit erstattungsfähige Reservierungen in Höhe von 1.500 $ entgegen. citeturn975757view0

Auf der Modellseite des Beast X nennt Rezvani keinen separaten endgültigen Verkaufspreis. Daher sollte keine einzelne Summe als definitiver offizieller Einstiegspreis des Fahrzeugs angegeben werden.

In Europa wird der Beast X zwangsläufig eine exotische Rarität bleiben. Eine auf fünf Fahrzeuge begrenzte Produktion bedeutet, dass er im herkömmlichen Sinne nicht mit Serienmodellen von Ferrari, Lamborghini oder Porsche konkurrieren wird.

Seine Bedeutung liegt vielmehr darin, wie weit Rezvani das Beast-Konzept ausgereizt hat. Mit 1.163 kW, Allradantrieb und einer auf fünf Fahrzeuge limitierten Produktion zählt der Beast X zu den extremsten Performance-Fahrzeugen eines kleinen US-amerikanischen Herstellers. Ein fundiertes Urteil wird jedoch davon abhängen, was er jenseits des Datenblatts tatsächlich leisten kann.


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