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Neuer Lexus ES startet in Europa als Hybrid und mit zwei Elektroantrieben

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 25.09.2026

Der Lexus ES der achten Generation kommt in Europa mit einer deutlich größeren Antriebsauswahl auf den Markt. Neben einem Hybrid der neuen Generation bietet Lexus das Modell erstmals auch als reines Elektroauto an. Die Preise beginnen bei 61.500 Euro. Bemerkenswert: Die günstigsten Hybrid- und Elektroversionen kosten genau gleich viel.

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Der neue ES ist ein wichtiges Modell für Lexus: Bisher war die Limousine ausschließlich als konventioneller Benzin-Hybrid erhältlich. Nun umfasst die Baureihe drei elektrifizierte Antriebe: den ES 300h als Hybrid, den ES 350e als Elektroauto mit Heckantrieb und den allradgetriebenen ES 500e.

Der Hybrid bekommt erstmals Allradantrieb

Im ES 300h arbeitet das Hybridsystem der sechsten Generation von Lexus. Sein Kernstück ist ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, kombiniert mit einem neuen Getriebe und einer Lithium-Ionen-Batterie, die kleiner und leichter ist als bisher.

Die Systemleistung beträgt 148 kW. Eine wichtige Neuerung ist der elektrische Allradantrieb E-Four, den Lexus für den ES bislang nicht angeboten hat. In Spanien kostet der ES 300h mit Frontantrieb ab 61.500 Euro, die Allradversion ab 64.500 Euro.

Der elektrische ES bietet bis zu 530 Kilometer Reichweite

Der ES 350e hat eine 77-kWh-Batterie und Frontantrieb. Sein Elektromotor leistet 165 kW. Die WLTP-Reichweite beträgt je nach Version bis zu rund 530 Kilometer.

Der ES 500e ergänzt einen zweiten Elektromotor an der Hinterachse und den Allradantrieb DIRECT4. Die Systemleistung steigt auf 252 kW. Die höhere Leistung und der Allradantrieb verringern die Reichweite, machen den 500e innerhalb der Baureihe aber zur deutlich sportlicheren Alternative.

In Europa beginnt der Preis für den ES 350e bei 61.500 Euro, der ES 500e kostet mindestens 66.100 Euro. Der elektrische ES 350e OMOTENASHI+ als Spitzenversion kostet 78.500 Euro.

Beim ES rückt der Komfort im Fond stärker in den Mittelpunkt

Die neue Generation ist größer als bisher, und Lexus legt mehr Wert auf den Komfort der Fondpassagiere. In der Ausstattung OMOTENASHI+ erhält der Passagier hinten rechts einen Sitz mit Fußstütze. Der Beifahrersitz lässt sich nach vorn klappen, um mehr Beinfreiheit zu schaffen, und die Sitze bieten bis zu fünf Massageprogramme.

Im Mittelpunkt des Innenraums steht ein 14-Zoll-Multimediadisplay, für den Fahrer gibt es ein digitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument. Höhere Ausstattungslinien ergänzen ein Mark Levinson Audiosystem mit 17 Lautsprechern, einen digitalen Innenspiegel, ein 360-Grad-Kamerasystem und ein adaptives Fahrwerk.

Alle Versionen erhalten die Fahrerassistenzsysteme von Lexus Safety System+ 4.0.

In Europa trifft der ES nun auf Konkurrenten aus zwei Fahrzeugklassen

Mit den elektrischen ES 350e und 500e verändert sich die Position des Modells deutlich. Lexus konkurriert nicht mehr nur mit den Hybridversionen der Mercedes-Benz E-Klasse, des BMW 5er und des Audi A6. Die Elektroversionen müssen sich auch gegenüber dem BMW i5, dem Mercedes-Benz EQE und dem Audi A6 e-tron um die Aufmerksamkeit der Käufer behaupten.

Lexus verfolgt dabei eine andere Strategie als die deutschen Hersteller. Beim ES können Kunden innerhalb derselben Baureihe zwischen einem Hybrid- und einem reinen Elektroantrieb wählen. Der identische Einstiegspreis von 61.500 Euro in Spanien macht diese Wahl besonders interessant: Zumindest bei den Basismodellen verlangt Lexus für das Elektroauto keinen Aufpreis gegenüber dem Hybrid.