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Ford F-100 mit mehr als 540 kW und ein GT3-inspirierter Aston Martin auf der SEMA

Meguiar’s® Reveals Ford F-100 & Aston Martin GT3 in its 2026 SEMA Booth 1/2
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Meguiar’s zeigt auf der SEMA zwei sehr unterschiedliche Umbauten: einen Ford F-100, an dem fünf Jahre gearbeitet wurde, und den Aston Martin Vantage von TJ Hunt, der ein Straßenfahrzeug mit vom Rennsport inspirierter Karosserie verbindet. Der eine setzt auf einen aufgeladenen V8, der andere auf in Handarbeit angepasste GT3-Komponenten und den Charakter eines Saugmotors.

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Zwei unterschiedliche Wege zum selben Ziel

Das Unternehmen stellte beide Fahrzeuge auf der SEMA in Las Vegas vor, die vom 3. bis 6. November stattfindet. Dort feiert die Autopflegemarke auch ihr 125-jähriges Bestehen.

Die Projekte bieten mehr als eine auffällige Optik. Beim Ford überarbeiteten die Erbauer Fahrgestell und Karosserie umfassend, während das Aston-Martin-Team vom Rennwagen abgeleitete Karosserieteile an ein Straßenfahrzeug anpassen musste. Die Ergebnisse zeigen auf zwei unterschiedliche Arten, wie weit individuelle Umbauten gehen können.

  • Ford F-100 GT/FX: Pickup von 1956, FF1-Fahrgestell, 5,0-Liter-Coyote-V8 mit Whipple-Kompressor, rund 541 kW und Zehngang-Automatikgetriebe.

  • Der Bau des Ford dauerte fünf Jahre und kostete mehr als 1 Million US-Dollar; vorn bremsen Wilwood-Sechskolbensättel.

  • Aston Martin Vantage: Straßenfahrzeug von 2013, modifiziertes AMR-GT3-Karosseriekit, 4,7-Liter-V8-Saugmotor und Sechsgang-Schaltgetriebe.

  • Die Abgaskrümmer und die Abgasanlage von VelocityAP am Aston Martin sparen gegenüber den Originalteilen rund 30 kg Gewicht; beim Fahrwerk kommen Nitron-R1-Gewindefederbeine zum Einsatz.

  • Die Nitto-NT01-Reifen des Vantage: 285/35 R20 vorn und 315/30 R20 hinten. Zur Verfügbarkeit in Europa oder zur Straßenzulässigkeit liegen keine Angaben vor.

Unter der klassischen Form des F-100 steckt ein Coyote mit Kompressor

Tony Peressinis Ford F-100 GT/FX von 1956 wurde von der Werkstatt Fat Fender Garage in Arizona gebaut. Das Projekt dauerte fünf Jahre und kostete mehr als 1 Million US-Dollar.

Unter dem Fahrerhaus sitzt ein FF1-Performance-Coilover-Fahrgestell. Die Werkstatt entschied sich für einen Ford-Coyote-V8 der dritten Generation mit 5,0 Litern Hubraum. Ein Whipple-Kompressor steigert seine Leistung auf rund 541 kW. Der Motor ist mit einem Zehngang-Automatikgetriebe gekoppelt.

An den Vorderrädern des leistungsstarken Pickups übernehmen Wilwood-Sechskolbensättel die Bremsarbeit. Der Wagen steht auf 20-Zoll-Rädern von HRE; hinten sind Toyo-Reifen der Größe 315/35 montiert.

Die Karosserie bewahrt die vertraute Front des alten Ford, doch ihre Details zeigen, wie viel Handarbeit darin steckt. Die Erbauer formten Dach und Motorhaube neu, reduzierten die Höhe des Fahrerhaus-Karosseriekörpers um rund 51 mm und verbreiterten die Kotflügel. Speziell angefertigte Trittbretter und eine maßgefertigte Ladefläche, bündig eingesetzte Scheiben sowie ein Heckdiffusor vom Mustang GT350 rücken das Ergebnis weit vom ursprünglichen Arbeitstier ab.

Der originale Kühlergrill blieb erhalten. Stoßfänger und Zierleisten aus Edelstahl erhielten eine Cerakote-Beschichtung, die Karosserie wurde champagnerfarben mit einem Rennstreifen lackiert und der Innenraum mit schwarzem Leder bezogen.

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Vantage im GT3-Look, aber kein Werksrennwagen

TJ Hunts Aston Martin Vantage von 2013 folgt einer anderen Idee: Er überträgt die Optik des werksseitigen GT3-Rennwagens auf ein Straßenfahrzeug. Entscheidend ist die Unterscheidung: Es handelt sich um einen GT3-inspirierten Umbau, nicht um einen GT3-Werksrennwagen.

Hunt beschaffte eine modifizierte Version des GT3-Karosseriekits von Aston Martin Racing. Dazu gehören ein tiefer Frontspoiler, eine Motorhaube mit Entlüftungsöffnungen, Seitenschweller, ein Heckdiffusor und ein Heckflügel. Die Montage erforderte eigens angefertigte Teile und Anpassungsarbeiten; die Komponenten ließen sich nicht einfach als Katalogteile anschrauben.

Statt des traditionellen British Racing Green wählte Hunt Macadamia Metallic aus Porsches Paint-to-Sample-Programm. So verbindet das Projekt die Form eines britischen Sportwagens mit einer Porsche-Farbe und der markanten Aerodynamik eines GT3-Fahrzeugs.

V8-Saugmotor und eine fast 30 kg leichtere Abgasanlage

Unter der Motorhaube des Aston Martin sitzt ein von Hand montierter 4,7-Liter-V8-Saugmotor. VelocityAP lieferte Abgaskrümmer nach GT4-Spezifikation und eine Abgasanlage, die zusammen rund 30 kg weniger wiegen als die Originalteile. Die Rohre bestehen aus austenitischem Edelstahl der Güte 304.

Dasselbe Unternehmen lieferte für das Projekt auch einen Kupplungssatz für das Sechsgang-Schaltgetriebe. Das Fahrwerk wird durch einstellbare Nitron-R1-Gewindefederbeine ergänzt. Hinzu kommen pneumatische Wagenheber von AP Racing, die das Auto anheben, sobald eine externe Druckluftleitung angeschlossen wird.

Die HRE-R101-Lightweight-Räder sind vorn 10 und hinten 12 Zoll breit; auf beiden Achsen beträgt ihr Durchmesser 20 Zoll. Die Nitto-NT01-Reifen messen vorn 285/35 R20 und hinten 315/30 R20. Das Pressematerial nennt weder die endgültige Motorleistung noch das Drehmoment oder Beschleunigungswerte des Wagens. Ein Vergleich der Fahrleistungen anhand von Zahlen mit dem Ford ist daher nicht möglich.

Anregungen für Autoenthusiasten in Europa, kein Verkaufsangebot

Für Autoenthusiasten in Europa zeigen die beiden Projekte vor allem unterschiedliche Wege der Individualisierung: die umfassende technische Überarbeitung eines klassischen Pickups und die vom Rennsport inspirierte Verwandlung eines straßentauglichen Sportwagens. Die Vorlage enthält keine Angaben zur Verfügbarkeit der Fahrzeuge in Europa, zu Preisen vor Ort oder zur Straßenzulässigkeit der Umbauten.

Meguiar’s präsentiert auf der Messe außerdem sein Autopflege-Sortiment für 2027 für Profis und Enthusiasten. Das begleitende Material nennt weder die technischen Eigenschaften einzelner Produkte noch den Zeitpunkt ihrer Markteinführung in Europa.