Werbung
Aston Martin DBX GT 1/30
Fullscreen image 1/30

Aston Martin DBX GT tauscht Agilität gegen Komfort – bei unverändertem 535-kW-V8

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 01.10.2026

Aston Martin erweitert die DBX-Baureihe um eine GT-Version, die das Konzept des bisherigen DBX S umkehrt. Die Leistung bleibt gleich: Der 4,0-Liter-V8 mit Biturboaufladung liefert weiterhin 535 kW und 900 Nm. Fahrwerk, Antrieb und Innenraum sind jedoch stärker auf Komfort bei langen Fahrten abgestimmt.

Werbung

Genauso schnell, aber komfortabler

Der DBX GT beschleunigt in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 310 km/h. Diese Werte entsprechen denen des DBX S, der Charakter ist jedoch ein anderer.

Aston Martin hat die Ventile und die Abstimmung der adaptiven Dämpfer überarbeitet, damit harte Fahrbahnstöße weniger stark auf die Karosserie durchschlagen. Das aktive 48-V-Wankstabilisierungssystem begrenzt die Seitenneigung der Karosserie auf 0,7 Grad. Die Gasannahme ist zudem linearer, während die Neungang-Automatik mit Nasskupplung in der GT-Einstellung sanfter schaltet.

Um Vibrationen im Antriebsstrang zu verringern, verwendet der DBX GT Getriebelager aus dem Aston Martin Valhalla. Am hinteren Hilfsrahmen kamen zwei Längsdämpfer hinzu, und im GT-Modus ist die Abgasanlage leiser. In Sport und Sport+ ist der V8 weiterhin deutlich zu hören.

Komfort beginnt bei den Reifen

Zur Serienausstattung gehören 22-Zoll-Räder mit eigens für den DBX entwickelten Pirelli Scorpion Zero All-Season-Reifen. Auch 23-Zoll-Räder sind erhältlich, doch die kleinere Kombination passt besser zum Komfortanspruch des GT.

Für die Verzögerung sorgen weiterhin Carbon-Keramik-Bremsscheiben mit 420 mm Durchmesser vorn und 390 mm hinten. Aston Martin gibt eine Bremsverzögerung von bis zu 1,3 g an.

Im Innenraum erhalten die Sitze eine zusätzliche, 10 mm dicke Schicht weicher Polsterung. Die äußeren Sitzplätze im Fond sind deutlicher als zwei separate Sitze ausgeformt. Dennoch bleibt das Auto ein Fünfsitzer. Zusätzliche Schalldämmung und Verbundglas in den hinteren Scheiben verbessern die Sprachverständlichkeit während der Fahrt laut Messungen von Aston Martin um 13 %.

Der DBX bietet nun zwei klar unterscheidbare Charaktere

Der GT ersetzt den DBX S nicht, sondern ergänzt ihn im Modellprogramm. Der S setzt auf geringeres Gewicht, direkteres Handling und einen aggressiveren Auftritt, während beim GT Ruhe und Fahrkomfort im Vordergrund stehen. Beide bieten die gleiche Leistung von 535 kW aus dem V8.

In Europa tritt der DBX GT damit direkter gegen den Bentley Bentayga und die leistungsstärkeren Versionen des Range Rover an. Aston Martin hat die Preise noch nicht offiziell bekannt gegeben. Die ersten Fahrzeuge sollen im vierten Quartal 2026 bei Kunden eintreffen.