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Tesla-Patent: Cybertruck könnte sich per Smartphone neigen, um schwere Gegenstände leichter zu verladen

auto.pub Tesla Cybertruck 05.12.24
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Tesla entwickelt eine Steuerung für die Federung, die die Front eines Pick-ups anheben und das Heck absenken soll. So ließen sich Motorräder, Quads und anderes schweres Gerät leichter verladen. Die neue Funktion könnte sogar per Smartphone gesteuert werden. Interessanter als die Fernbedienung ist jedoch die Möglichkeit, die Höhe an jedem Rad einzeln einzustellen und die Fahrzeuglage an das Gelände anzupassen.

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Cybertruck kann sich zum leichteren Beladen neigen

Teslas Patentanmeldung US20260326744A1 beschreibt eine Steuerung für die Luftfederung, mit der sich die Höhe von Front und Heck unabhängig voneinander einstellen lässt.

Der sogenannte Ramp Mode hebt die Front an und senkt das Heck ab. Dadurch verringern sich die Höhe der Ladekante und die Neigung der Rampe zum Be- und Entladen.

In einem Beispiel aus dem Patent hebt sich die Front um 80 mm, während sich das Heck um 70 mm absenkt. Tesla schätzt, dass dadurch der Winkel am Übergang zwischen Laderampe und Ladefläche von etwa 45 bis 55 Grad auf 20 bis 30 Grad sinken würde.

Das würde insbesondere das Verladen von Motorrädern und Quads erleichtern: Durch den flacheren Winkel sinkt das Risiko, dass die Fahrzeugunterseite beim Übergang von der Rampe auf die Ladefläche aufsetzt.

Per Smartphone steuerbare Federung berücksichtigt auch die Sicherheit

Das Patentdokument beschreibt drei wesentliche Betriebsarten. Der Ramp Mode neigt das Fahrzeug zum Beladen, der Dump Mode senkt den gesamten Aufbau so weit wie möglich ab, und ein dritter Modus ermöglicht es, das Fahrzeug auf unebenem Untergrund waagerecht auszurichten.

Der Fahrer könnte diese Funktionen über den Bildschirm im Fahrzeug oder eine Smartphone-App aktivieren. Das System würde anhand von Sensordaten die Position und Beladung des Fahrzeugs sowie Hindernisse in dessen Umgebung berücksichtigen.

Aus Sicherheitsgründen muss das Fahrzeug stehen, die Parkstellung eingelegt und die Feststellbremse angezogen sein. Die Elektronik verhindert zudem eine Verstellung der Federung, wenn eine geöffnete Tür oder ein anderes Hindernis dabei beschädigt werden könnte.

Das System könnte die Höhe der Federung auch anpassen, während das Fahrzeug beladen wird.

Nützliche Lösung, aber keine technische Revolution

Eine höhenverstellbare Luftfederung ist in der Automobilindustrie nichts Neues. Mehrere Luxus-SUV und Pick-ups, darunter der Tesla Cybertruck, nutzen bereits ähnliche Systeme.

Der Wert des neuen Patents liegt in der koordinierten Steuerung einzelner Federungskomponenten und in speziellen Betriebsarten für das Beladen.

Auf dem europäischen Markt könnte diese Technik besonders für Besitzer größerer Pick-ups interessant sein. Entscheidend bleiben jedoch die Haltbarkeit der Luftfederung, die Kosten des Systems und seine Zuverlässigkeit bei hoher Beladung.

Tesla hat nicht bestätigt, ob oder wann die neue Funktion in Serienfahrzeuge des Cybertruck kommt.

Tesla hat damit kein neues Federungssystem erfunden, sondern eine weitere praktische Anwendung dafür gefunden. Sollte die Lösung in Serie gehen, könnte sie den Cybertruck als Arbeitsfahrzeug bedienungsfreundlicher machen, statt lediglich eine weitere technische Demonstration zu bieten.