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Škoda Epiq Sportline 1/15
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Škoda Epiq bekommt sportlichere Version mit 155 kW und 440 Kilometern Reichweite

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 13.10.2026

Škoda erweitert das Angebot seines günstigsten Elektro-SUV um den sportlicher gestalteten Epiq Sportline. Die neue Version bietet bis zu 155 kW Leistung, 440 Kilometer Reichweite und eine umfangreichere Ausstattung. Trotz des sportlichen Namens ist sie kein eigenständiges Performance-Modell: Die Technik ist dieselbe wie bei den anderen Epiq-Versionen.

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Sportliches Design und mehr Ausstattung

Der Epiq Sportline hebt sich durch glänzend schwarze Karosseriedetails, schwarze Dachreling und eigens gestaltete Stoßfänger ab. Ein schwarzes Dach ist ausschließlich für den Sportline erhältlich.

Schwarze 19-Zoll-Leichtmetallräder gehören zur Serienausstattung, 20-Zoll-Räder sind gegen Aufpreis erhältlich. Ein beleuchteter Kühlergrill und T-förmige Matrix-LED-Scheinwerfer prägen die Front. Im Innenraum gibt es elektrisch verstellbare Sportsitze mit Suedia-Bezügen, einen schwarzen Dachhimmel und Edelstahl-Pedalabdeckungen. Über Schaltwippen am beheizbaren Dreispeichen-Sportlenkrad lässt sich die Stärke der Rekuperation einstellen.

Der Sportline hat zudem die umfangreichste Serienausstattung aller Epiq-Versionen. Neben einer Zweizonen-Klimaautomatik, beheizbaren Sitzen und einem digitalen Fahrzeugschlüssel bietet Škoda kabelloses Laden für Smartphones. Optional sind ein 360-Grad-Kamerasystem, ein Canton-Soundsystem mit zehn Lautsprechern und ein automatischer Parkassistent erhältlich.

Zwei Antriebsvarianten und bis zu 440 Kilometer Reichweite

Der Epiq Sportline kommt mit zwei Antriebsvarianten auf den Markt. Der günstigere Epiq 40 leistet 99 kW und bietet 267 Nm Drehmoment. Seine Batterie hat eine Kapazität von 38,5 kWh, davon sind 37 kWh nutzbar. Die vorläufige Reichweitenschätzung liegt bei mehr als 310 Kilometern. Das Schnellladen von 10 auf 80 Prozent dauert 23 Minuten. Der stärkere Epiq 55 bietet 155 kW und 290 Nm. Seine Batterie hat eine Kapazität von 55 kWh, davon sind 52 kWh nutzbar. Damit kommt er bis zu 440 Kilometer weit. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt er in 7,1 Sekunden; das Laden der Batterie von 10 auf 80 Prozent dauert unter günstigen Bedingungen 24 Minuten.

Beide Versionen erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Einen stärkeren Motor oder eine eigenständige sportliche Fahrwerksabstimmung erhält der Sportline nicht – zumindest hat Škoda keine entsprechenden Änderungen angekündigt.

Wettbewerb unter europäischen Elektroautos nimmt zu

Der Epiq tritt in Europa im Segment der erschwinglichen Elektro-SUV an. Zu seinen direkten Konkurrenten dürften der Renault 4 E-Tech und der Ford Puma Gen-E zählen. Beide bieten praktische, kompakte Karosserien und eignen sich vor allem für Stadtfahrten und den täglichen Arbeitsweg. Stärken des Škoda sind die Reichweite von 440 Kilometern beim stärkeren Epiq und das Schnellladen. Damit eignet sich der kleine Stromer auch für längere Fahrten, wenngleich seine tatsächliche Reichweite von der Temperatur und der Fahrgeschwindigkeit abhängt.

Wie erfolgreich der Sportline wird, hängt maßgeblich von seinem Preis ab, den der Hersteller noch nicht bekannt gegeben hat. Als am besten ausgestattete Version der Modellreihe könnte er deutlich mehr kosten als der Standard-Epiq. Beim Epiq Sportline verkauft Škoda in erster Linie sportliches Design und zusätzliche Ausstattung statt höherer Fahrleistungen. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil: 155 kW sorgen in einem kleinen Elektro-SUV bereits für vollkommen ausreichende Fahrleistungen.