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Toyota überarbeitet den C-HR für 2027: GR SPORT bekommt einen neuen Look
Toyota aktualisiert den C-HR europaweit. Beim GR SPORT fallen die Änderungen am deutlichsten aus: Er bekommt neue 20-Zoll-Räder und die matte Karosseriefarbe Onyx Grey. In Spanien ergänzt Toyota bei höheren Ausstattungslinien Volllederbezüge und ein JBL-Soundsystem. Technisch bleibt alles beim Alten: Zwei Vollhybride mit 1,8 und 2,0 Litern Hubraum sowie ein 2,0-Liter-Plug-in-Hybrid bleiben im Programm.
GR SPORT bekommt neue Räder und Mattlackierung
Die auffälligste Änderung der europaweiten Modellpflege betrifft den C-HR GR SPORT. Toyota ergänzt neu gestaltete 20-Zoll-Leichtmetallräder, deren geometrisches Design die kantigen Formen der Karosserie aufgreift.
Neu in der Farbpalette ist das matte Onyx Grey, das sich mit einem schwarzen Kontrastdach kombinieren lässt. Die Mattlackierung ist neu für den C-HR und hebt den GR SPORT optisch deutlicher vom Standardmodell ab.
Laut Toyota Motor Europe umfasst das europäische Angebot für das Modelljahr 2027 die Ausstattungslinien Mid, Mid+, High und GR SPORT. Bezeichnungen, Serienausstattung und Pakete können sich je nach Markt unterscheiden.
In Spanien heißen höhere Ausstattungsvarianten auch Spirit + Skyview, GR SPORT + Skyview und GR SPORT Plus. Diese Varianten werden nicht automatisch europaweit angeboten.
Spanien ergänzt Lederbezüge und JBL
Auf dem spanischen Markt erhält der Spirit + Skyview jetzt vollständig mit Leder bezogene Sitze. Statt der bisherigen Kombination verschiedener Bezugsmaterialien ist die gesamte Sitzfläche mit Leder bezogen. Skyview bezeichnet das Panoramadach von Toyota.
Der GR SPORT + Skyview erhält ein Premium-Soundsystem von JBL. Für den GR SPORT Plus wird die neue matte Farbe Onyx Grey als Zweifarbenoption angeboten.
Die Änderungen zeigen, wie Toyota sein europäisches Modellangebot aufbaut: Fahrzeug und Kerntechnik sind gleich, doch die lokalen Vertriebsgesellschaften stellen Ausstattungslinien und Pakete je nach Markt zusammen. Deshalb lässt sich derzeit nicht davon ausgehen, dass die in Spanien angekündigten Volllederbezüge oder die konkrete Kombination aus Skyview und JBL auch für C-HR-Modelle in anderen Märkten erhältlich sind.
Antriebe bleiben unverändert
Die Aktualisierung zum Modelljahr 2027 betrifft die Antriebe nicht. Der Hybrid 140 bleibt in Europa die Einstiegsversion des C-HR. Er kombiniert einen 1,8-Liter-Benziner mit Toyotas Hybridsystem der fünften Generation. Das System leistet 103 kW; der C-HR mit Frontantrieb beschleunigt in 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Darüber ist der 2,0-Liter-Hybrid 200 angesiedelt. Die Allradversion AWD-i nutzt einen separaten Elektromotor an der Hinterachse. Eine mechanische Kardanwelle zwischen Vorder- und Hinterachse gibt es daher nicht. Das System kann die Hinterräder abhängig von Traktion und Fahrsituation antreiben.
Die leistungsstärkste elektrifizierte Variante im Programm ist der Plug-in Hybrid 220. Sein 2,0-Liter-Benziner und der Elektroantrieb leisten zusammen 164 kW. Der Plug-in-Hybrid mit Frontantrieb beschleunigt in 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Seine 13,6-kWh-Batterie ermöglicht eine elektrische Reichweite von bis zu 66 km nach WLTP. Im Stadtzyklus sind es laut Toyota rund 100 Kilometer.
Eine rein elektrische Version des regulären C-HR wird es nicht geben. Der Toyota C-HR+ ist trotz seines Namens ein eigenständiges Elektroauto mit eigener technischer Plattform und Karosserie.
Preise in Spanien beginnen bei 30.500 Euro
Toyota Spanien nimmt bereits Bestellungen für Fahrzeuge des Modelljahrs 2027 entgegen. Der Hybrid 140 Advance beginnt dort bei 30.500 Euro, der Plug-in Hybrid Advance kostet mindestens 34.500 Euro.
Diese Preise lassen sich nicht direkt auf andere Länder übertragen. Steuern, Serienausstattung und die Zusammensetzung des lokalen Modellangebots von Toyota unterscheiden sich von Land zu Land.
Zehn Jahre C-HR
Die Modellpflege fällt mit dem zehnjährigen Jubiläum des C-HR zusammen. Die Serienversion der ersten Generation kam 2016 nach Europa. Toyota entschied sich damals recht bewusst für eine coupéartigere Karosserie und ein markanteres Design statt für ein konventionelles SUV.
Die aktuelle zweite Generation führt diesen Ansatz fort. Der Wettbewerb hat sich im vergangenen Jahrzehnt allerdings grundlegend verändert. Bei den SUVs im C-Segment konkurrieren Vollhybride heute nicht nur mit Plug-in-Hybriden um Käufer, sondern auch mit einer wachsenden Zahl rein elektrischer Modelle.
Toyotas Antwort ist keine weitere grundlegende technische Überarbeitung des C-HR. Der C-HR+ übernimmt die Rolle des Elektroautos, während der C-HR mit drei Hybridantrieben weitermacht. Die Änderungen für 2027 konzentrieren sich daher recht pragmatisch auf das, was sich in dieser Phase des Modellzyklus sinnvoll ändern lässt: Erscheinungsbild, Innenraum und Ausstattung.